Sänger des Doppelmonats Juli/August 2017:

Frieder Richter (Bass 1)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Ganz klar Alt 2! Von der dramatischen Walküren-Wuchtbrumme über den strahlend-knödeligen Heldentenor bis hin zu abgründiger und dunkler Tiefe steckt alles in dieser Stimmlage drin (also alles, was ich nicht habe) und je tiefer eine Frauenstimme, desto schöner … und desto charakterlich interessanter ihre Trägerinnen.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Das Längste war auf jeden Fall das 25-jährige Jubiläum im Konzerthaus mit so vielen Verrücktheiten, dass es mir die Schuhe ausgezogen hat. Aber am allerschönsten finde ich es, wenn die Akustik des Raumes so gut ist, dass ich jede und jeden einzelnen hören kann und das Gefühl habe, direkt neben allen gleichzeitig zu stehen. Denn dann muss man nicht mehr nach Balance und Intonation suchen und es fügt sich einfach alles ineinander. Traumhaft!

Wo würdest du am liebsten leben?

Oh Gott, wie viele Orte darf ich hier aufzählen? Mich zieht es ganz stark in die Weiten dieser Welt, denn dort gibt es so viele interessante und unterschiedliche Kulturen. Mich faszinieren die Menschen und deren Alltag und je mehr ich Zeit habe, darin einzutauchen und ein Stückchen mir zu eigen zu machen, desto reicher und bunter und schöner wird mein Leben hier zu Hause.

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Ca. 25 Jahre zurück. Dort würde ich das kindliche Selbst jeden Tag an das Klavier und ans Cello setzen und dafür sorgen, dass der das (im Gegensatz zum heutigen Ich) perfekt beherrscht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden…

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Kinder haben die abstrusesten Ideen und die kreativsten Phantasien. Jeden Tag mit so viel Verrücktheit konfrontiert zu sein, die man nur wecken muss, das ist schön.

Sänger des Doppelmonats Juli/August 2017: Frieder Richter

Wann bist du am glücklichsten?

Ich nehme mir immer so viel vor. Wenn ich es dann schaffe, irgendetwas davon zu machen (alte Freunde wiedersehen, Marmelade kochen, Prüfung fertig, …), dann ist es genau der kurze Moment zwischen Vollendung und dem Neuen, was dann kommen kann.

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil ...

... ich vielleicht heute etwas Neues, bisher Verstecktes finde.

 

Sängerin des Doppelmonats Mai/Juni 2017:

Clara Grimes (Alt 1)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Vielleicht gilt es nicht als Stimmgruppe, aber ich bewundere was die Beatboxer draufhaben!

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Das erste Mal, als ich mit dem Jazzchor aufgetreten bin. Wenn der Chor auf der Bühne steht, wird durch die Spannung, die Stimmen und die Gruppenkonzentration eine einzigartige Energie erzeugt, die mich beim ersten Mal total umgehauen hat.

Wo würdest du am liebsten leben?

Ich bin meiner Heimatstadt Dublin treu, aber ich behalte einen Teil von jeder Stadt, in der ich bisher gelebt habe, im Herzen und lasse mich überraschen, was für schöne Orte noch kommen.

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Angenommen, die Zeitmaschine ist robust und hitzefest, würde ich zum ersten Äon der Erdgeschichte fahren und beobachten, wie unser Planet entstanden ist.

 

Sängerin des Doppelmonats Mai/Juni 2017: Clara Grimes

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Mein Beruf ist an sich faszinierend und sehr vielfältig. Meine Arbeitskollegen bei ICLEI sind beeindrückend und hochmotiviert. Ich finde es jedoch eine besondere Ehre, positive Transformation in europäischen Städten miterleben zu dürfen.

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil ...

... ich mich auf den neuen Tag freue!

Sänger des Doppelmonats März/April 2017:

Sebastian Oberlin (Tenor 2)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Bass, nach kurzen Nächten sind mir die ein oder anderen tiefen Töne vergönnt, aber leider nicht im normalen Leben.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Dieser Moment, wenn er sein Podest betritt...

Wo würdest du am liebsten leben?

Hm, Freiburg macht mich wirklich sehr glücklich, aber ich würde gerne mal ausprobieren, wie es ist, am Meer zu wohnen.

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

70er ... definitiv!

Was sind deine Lieblingsbeschäftigungen?

Mir macht vieles Spaß! Musik, Sport, Reisen... am besten tut man bei allen Dingen so, als wären es Lieblingsbeschäftigungen!

Welches sind deine Lieblingsfilme?

Gestern war es Wes Anderson.

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Dass ich immer wieder mit sehr tollen Musikern zusammenarbeiten darf.

Sängerin des Doppelmonats März/April 2017: Sebastian Oberlin

Wann bist du am glücklichsten?

1000 Euro, wenn mir das einer verrät!

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil ...

... die Sonne scheint.

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Eine Filmemacherin, die ich in China kennengelernt habe

 



Sängerin des Doppelmonats Januar/Februar 2017:

Neele Pfleiderer (Sopran 1)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Ich fühle mich eigentlich sehr wohl im Sopran, würde aber gerne das Jazzchorrepertoire auch mal aus der Perspektive der anderen Stimmen kennen lernen.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Das war Japan 2013, als wir in einer Schule vor vielen Kindern gesungen haben, die aus dem Krisengebiet um Fukushima evakuiert wurden. Kinder sind ein wundervolles Publikum, so echt und ungefiltert in ihren Emotionen.

Wo würdest du am liebsten leben?

Da gibt es sehr viele Orte, die ich mir vorstellen kann, allerdings immer nur für eine begrenzte Zeit. Japan hat es mir angetan, Toscana wäre auch toll, Argentinien, Neuseeland. Dennoch möchte ich immer die Möglichkeit haben, nach Freiburg zurückzukommen, denn ich fühle mich hier seit meiner Rückkehr 2015 einfach sehr wohl.

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

In die Zukunft: Ich würde zu gern wissen, wie sich die Welt in 100 – 200 Jahren verändert.

Was sind deine Lieblingsbeschäftigungen?

Im Flow sein, egal bei was. Essengehen, auf Konzerte oder ins Kino, mit Nora lachen und rumalbern.

Welches sind deine Lieblingsfilme?

The Island, Alphabet, König der Löwen

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Dass ich Menschen mit meiner Musik berühren und sie auf Reisen schicken kann.

Sängerin des Doppelmonats Januar/Februar 2017: Neele Pfleiderer

Wann bist du am glücklichsten?

Ich bin oft glücklich, z.B. wenn ich mit einer Schüssel voller Leckereien auf dem Sofa liege und weiß, dass ich an dem Tag keine Termine mehr habe. Wenn ich Konzerte singe mit dem Jazzchor und mit meiner Band Neele & the Sound Voyage.

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil ...

ich nie Lust habe, aus dem gemütlichsten Bett der Welt aufzustehen, aber seit meine kleine Tochter neben mir aufwacht und mich dann liebevoll an den Haaren zieht, mich mit ihren kleinen Patschehändchen haut und mir Schmuseküsse auf die Backe gibt, fällt mir das Aufstehen halb so schwer :-)

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Da gibt es einige. Wahrscheinlich alle Menschen in meinem Leben, die ich bewundere oder sympathisch finde.

 

Übrigens: In den kommenden Wochen veröffentlicht Neele regelmäßig neue Videos von ihrer Band "Neele & the Sound Voyage".
Hört und genießt!

Sänger des Doppelmonats November/Dezember 2016:

Martin Wilks (Bass 1)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Bass 2. Einmal so richtig mit „Tiefgang“ singen, bis das tiefe C vibriert!

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Da gibt es viele. Aber etwas ganz Besonderes war ein A Cappella-Konzert in Köln, als wir nach der zweiten Zugabe eine Runde Kölsch auf die Bühne bekamen.

Wo würdest du am liebsten leben?

Südbaden mit dem Schwarzwald und der Nähe zum Elsass und der Schweiz ist eine tolle Gegend, in der ich sehr gerne lebe. Landschaft, Essen, Wein und viel Kultur! Aber ich hätte gerne noch ein Cottage in England – wenn das Wetter gut ist, gibt es kaum ein schöneres Land.

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

In das Paris der 20er Jahre – à la „Midnight in Paris“. Du gehst in einen Club, wo Cole Porter Klavier spielt, siehst eine Show mit Josephine Baker oder triffst Hemingway im Café!

Was sind deine Lieblingsbeschäftigungen?

Neben meiner Arbeit? (Scherz, aber mit einem Kern Wahrheit). Sicher das Singen Im Jazzchor, aber auch radeln, Motorrad fahren und natürlich guter Wein in guter Gesellschaft.

Welches sind deine Lieblingsfilme?

Ich glaube, ich mache das eher an den Schauspielern fest. Ich liebe Filme mit den Größen des englischen Kinos und Theaters: Maggie Smith, Alan Rickman, Kate Winslet, Benedict Cumberbatch, Judi Dench und viele andere.

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Ich leite ein universitäres Institut in der Schweiz, das sich mit Fragen der Risikobewertung von chemischen Stoffen und Produkten beschäftigt.

Sänger des Doppelmonats November/Dezember 2016: Martin Wilks

Die Möglichkeit, Wissenschaft mit praktischen Fragestellungen zu kombinieren („Welche Dosis ist gefährlich für den Menschen?“) und mit vielen klugen Köpfen zusammenzuarbeiten ist einer der schönsten Aspekte meines Berufs.

Morgens habe ich Lust aufzuwachen, weil ...

... es Wochenende ist und ich eine Tasse Tee im Bett trinken und dabei ein gutes Buch lesen kann.

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Douglas Adams, viel zu früh gestorbener Autor des „Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ (einer Trilogie in 5 Teilen); Schöpfer von Weisheiten wie

„Time is an illusion, lunchtime doubly so“

„Anyone who is capable of getting themselves made President should on no account be allowed to do the job”

„The answer to the great question of life, the universe and everything – is 42”

„Don’t panic”

Sängerin des Doppelmonats September/Oktober 2016:

Angélique Lebrun (Alt 1)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

In keiner. Ich bin mit dem Alt sehr zufrieden!

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

In Südkorea im Soul Art Center. Der Beifall war echt irre. Er kam wie eine Brandung auf uns zu und war so laut, dass ich mir am liebsten die Ohren zugehalten hätte. Ich kam mir vor wie in einer Arena und konnte verstehen, warum große Künstler das genießen.

Das komplette Gegenteil war in einem kleinen Jazzclub in Osnabrück. Erst dachten ich: Wie soll das gehen, in dem kleinen Raum, aber es war von der Tour für mich das tollste Konzert. Die Mitarbeiter waren so nett, dass wir ihnen noch Trinkgeld gesammelt haben.

Wo würdest du am liebsten leben?

Am liebsten sind mir hier der Frühling und der Herbst.
Im Sommer würde ich gerne in Norddeutschland oder Skandinavien leben und im Winter vielleicht Südeuropa...

Welches sind deine Lieblingsfilme?

Ich mag viele Filme. Drei, die mir spontan einfallen, sind die „West Side Story” – die Musik, der Gesang und die Choreographien sind einfach mitreißend.

Sänger des Doppelmonats Juli/August 2016: Oliver Rosenfeld
Foto: Corina Beha/Raphael Pietsch

„Nokan – Die Kunst des Ausklangs”: In diesem japanischen Drama ist es schön zu sehen, wie mit den Thema Tod umgegangen wird und die Musik ist einfach toll.

Dann mag ich die Filme von Pedro Almodóvar sehr gerne. Zuletzt habe ich „Julieta” gesehen. Prädikat „wertvoll”!

Wann bist du am glücklichsten?

Wenn mein Neffe sagt: „Du bist die tollste Tante.”

Sänger des Doppelmonats Juli/August 2016:

Oliver Rosenfeld (Tenor 1)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Wie? Es gibt noch andere Stimmgruppen?
Ich hätte gern einen solchen Tonumfang, dass ich in allen Stimmgruppen singen könnte, fühle mich aber im Tenor sehr wohl.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Während unserer Japantournee 2013 haben wir in einem Krankenhaus gesungen. Die Reaktionen einiger Patienten während unseres Stückes „Ue o muite arukou“, welches wir auf Japanisch gesungen haben, haben mich sehr bewegt.

Wo würdest du am liebsten leben?

Im Hier und Jetzt. Ist nicht immer leicht, aber ich arbeite daran.
Da ich noch gern eine Weile im Jazzchor singen möchte, ist es hier gerade sehr passend!

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Wenn ich sie unbegrenzt benutzen dürfte, würde ich viel in die Vergangenheit reisen: zusehen, wie die Pyramiden gebaut werden; Bach beim Komponieren über die Schulter sehen oder Rosa Parks den Platz im Bus räumen.... Da gibt es vieles, was mich interessieren würde.

Was sind deine Lieblingsbeschäftigung(en)?

Nichtstun. Fällt mir schwer, aber auch darin will ich mich üben!

Welches sind deine Lieblingsfilme?

Ich liebe Kino und besitze viele Filme, die mich begeistern, auf DVD/Blu-ray und mittlerweile eine recht umfangreiche Sammlung.

Sänger des Doppelmonats Juli/August 2016: Oliver Rosenfeld

Von „Ab durch die Hecke“ bis „Zwei Glorreiche Halunken“ ist alles Mögliche dabei. Am besten mal zu einem Filmabend bei mir vorbeischauen!

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Ich bin Krankenpfleger und arbeite auf Intensiv. Mich im Team um die Patienten zu kümmern, begeistert mich immer wieder aufs Neue. Krankenpflege ist ein toller Beruf.

Wann bist du am glücklichsten?

Wenn ich ganz ich sein darf und im Hier und Jetzt lebe.

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

Bin eher der Langschläfer…

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

…ist wie bei meinen Filmen: Gibt zu viele Menschen, die mich inspiriert haben, als dass ich sie hier aufzählen könnte!

Sängerin des Doppelmonats Mai/Juni 2016:

Lisette Herwerth (Sopran 1)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Noch vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass mir das Singen im Sopran 1 so viel Spaß machen würde!
Wenn ich könnte, würde ich dennoch einmal in jeder der anderen Stimmgruppen singen. Die Lieder klingen aus einer anderen Perspektive heraus sicher nochmal ganz neu.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Am schönsten sind für mich die Situationen, in denen ich einfach abschalten und in der Musik leben kann – unabhängig von der Bühne, der Stadt und den Zuschauern.

Wo würdest du am liebsten leben?

Wo ich dauerhaft wohnen möchte, steht für mich noch nicht fest. Jetzt im Moment lebe ich tatsächlich am liebsten hier im Dreisamtal.

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Manchmal würde ich schon einiges dafür geben, einmal fünf oder zehn Jahre in die Zukunft blicken zu dürfen. Wo ich dann wohl gerade sein werde?
Bei einer Reise in die Vergangenheit würde ich mich für die Jugend meiner Großmutter entscheiden. Schon ihre Erzählungen von Abenteuern und Unternehmungen können so spannend sein, dass es garantiert aufregend wäre, dies einmal selbst mitzuerleben!

Was sind deine Lieblingsbeschäftigung(en)?

Wandern, Radfahren, Gärtnern, Unternehmungen mit Freunden und Geschwistern, Lesen, Inlinern und natürlich Musizieren. :)

Welches ist dein Lieblingstier?

Der Weißkopfseeadler. Mit einer Fluggeschwindigkeit von bis zu 150 km/h und einer Flügelspannweite von zwei Metern ist er eines der gigantischsten und majestätischsten Tiere! Außerdem hat er sich mit Küstengebieten, Flusstälern und Seen eine echt schöne Heimat zu eigen gemacht.

Sängerin des Doppelmonats Mai/Juni 2016: Lisette Herwerth

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Für mich hat gerade das 4. Semester meines Medizinstudiums begonnen. Ich lerne Prozesse zu verstehen, die in uns Menschen ablaufen und entdecke, wie unser Körper funktioniert. Dass wir so einzigartige Wesen sind, begeistert mich!
Besonders freue ich mich schon darauf, mich in den kommenden Studienjahren auch praktisch dem Arztberuf ein weiteres Stück anzunähern. Ich werde verschiedene medizinische Bereiche genauer kennen lernen und bin schon selbst gespannt, für welche Fachrichtung ich mich letztlich entscheiden werde.

Wann bist du am glücklichsten?

Immer dann, wenn ich eine Zufriedenheit in mir spüre und voll im Hier und Jetzt lebe.

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

... der Tag dann noch lang und voller Möglichkeiten ist und ich die Ruhe bei Tagesanbruch genieße.

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Auf eine gewisse Weise jede Person, mit der ich in meinem Leben bisher zu tun hatte.

Sänger des Doppelmonats März/April 2016:

Johannes Jäck (Bass 1)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Ich bin eigentlich ganz zufrieden im Bass 1, da ich hier manchmal mit dem Bass 2 die Grundtöne bediene, aber oft auch Mittelstimme singe. Dennoch würde mich es mal reizen, hohe Töne zu singen. Das fühlt sich bestimmt ganz anders im Körper an ;)

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Oh, das war ganz eindeutig das Jubiläumskonzert im Konzerthaus. So ein vielseitiges Programm mit so vielen großartigen Musikern habe ich bisher noch nie auf einer Bühne gesungen!

Wo würdest du am liebsten leben?

Das weiß ich nicht. Gerade bin ich ganz zufrieden hier im sonnigen Freiburg :)

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Obwohl ich selber nicht wirklich ein Hippie bin, würde mich die Stimmung von früher ziemlich interessieren. Daher fällt meine Wahl auf den 15. August 1969. Woodstock!

Was sind deine Lieblingsbeschäftigung(en)?

Musizieren, Tanzen, Musik genießen, Speisen und und und…

Welches ist dein Lieblingstier?

Der Feuerfisch ist zwar giftig, aber wunderschön!

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Ich studiere gerade Schulmusik an der Musikhochschule und finde es wunderschön, von so vielen Musikern umgeben zu sein. Vor allem das gemeinsame Musizieren finde ich faszinierend, weil hier so viel Raum für schöne Überraschungen ist, die für mich die größten Momente in der Musik ausmachen!

Wann bist du am glücklichsten?

Ich glaube, das kann ich nicht so konkret an etwas festmachen.

Sänger des Doppelmonats März/April 2016: Johannes Jäck

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

...ich neugierig bin, was der Tag so bringt!

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Oh, das weiß ich nicht. Viele Menschen haben mich über die Jahre inspiriert. Vor allem die Familie und natürlich Freunde, aber auch andere Menschen wie zum Beispiel Nelson Mandela, Martin Luther King und viele andere, die mir immer wieder zeigen, dass, wo ein Wille ist, auch ein Weg ist und ein Ziel. Ob man es schafft, das Ziel zu erreichen, sei dahingestellt, aber alleine, das Vertrauen, dass man es erreichen kann, gibt mir Mut und Kraft!

Sängerin des Doppelmonats Januar/Februar 2016:

Finnja Vollbrecht (Alt 2)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

In manchen Stücken (z.B. Mellow Tone) fetzt der Sopran einen so weg, dass ich mir wünschte, ich könnte so hoch, so klar und so gut intoniert singen.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Nach dem finalen Stück des Jubiläumskonzerte (ein Exzess-artiger 4-Stunden-Marathon): Im mit 1.600 Plätzen ausverkauften Konzerthaus standen die Reihen von hinten nach vorne zu Standing Ovations auf. Es war wie eine riesige Welle, die sich auf die Bühne zu bewegte. Die ganze Anspannung von den wochenlangen Vorbereitungen fiel von mir ab. Ich war so dankbar, dass ich ein Teil dieser großartigen Chorfamilie sein darf, dass ich nicht nur Gänsehaut bekam, sondern mir auch die Tränen in die Augen schossen.

Wo würdest du am liebsten leben?

Im Hier und Jetzt – nur gelingt es mir viel zu selten.

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

In die Zeit der Industrialisierung. Die Menschen strömten zu Hauf in die Städte und pferchten sich in Arbeitersiedlungen zusammen, Fabriken sprossen wie Pilze aus dem Boden, der Wahnsinn der Maschinisierung begann und neue politische Strömungen wie Sozialismus, Kommunismus und Marxismus entstanden. Es war eine harte, ekelige Zeit, die aber doch eine gewisse Faszination in mir hervorruft.

Was sind deine Lieblingsbeschäftigung(en)?

Singen, mich zu Musik bewegen, Acro-Yoga machen oder einfach nur im warmen Bettchen liegen und nichts tun.

Welches sind deine Lieblingsfilme?

Ich mag Filme von Wes Anderson oder Pedro Almodóvar. Auch „Das Salz der Erde“ hat mich sehr berührt.

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Zurzeit habe ich eine sehr spannende Phase: Ich habe keinen festen Beruf, sondern schaue ein wenig links und rechts und probiere mich aus: Als Lehrerin, als Redakteurin, als Pädagogin.

Sänger des Doppelmonats Januar/Februar 2016: Finnja Vollbrecht

Das ist sehr spannend, denn ich lerne gerade sehr viel - nicht nur beruflich gesehen, sondern auch persönlich. Wohin wird die Reise wohl gehen?

Wann bist du am glücklichsten?

Wenn ich innere Ruhe verspüre und ich das Gefühl habe, dass alles gerade an seinem richtigen Platz ist. Das kann beim Joggen passieren, wenn ich in einer Sommerwiese sitze, mein Freund mich in den Arm nimmt oder ich mit meiner Familie oder Freunden in schallendes Gelächter ausbreche.

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

...jeder Tag etwas Schönes birgt. Außerdem habe ich Lust auf Kaffee draußen in der Sonne.

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Auch ich könnte hier viel zu viele Personen nennen. Vor allem waren es Personen, die mich dazu anregten, die Dinge anders als bisher zu betrachten.

 

Sänger des Doppelmonats November/Dezember 2015:

Steffen Bodemer (Tenor 1)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit Tenor, danke.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

In Shimanto, Japan, open air zu singen vor einem atemberaubenden Panorama.

Wo würdest du am liebsten leben?

In Freiburg lebe ich sehr gerne. Als Alternative könnte ich nur noch Kanada vorstellen, da sind die Leute so herrlich entspannt.

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Vielleicht in die 70er. Ich mag die Farben, die Mode und die Musik.

Was sind deine Lieblingsbeschäftigung(en)?

Definitiv lesen! Zeitung. am besten in Kombination mit Kaffee oder einem ausgiebigen Frühstück. 

Welches sind deine Lieblingsfilme?

Es gibt viele tolle Filme. Good morning Vietnam zum Beispiel. Ein ernstes Thema und trotzdem mit Witz und einem grandiosen Robin Williams. Fast noch besser: Moulin Rouge. Das ist Kunst. Tolle Mischung aus Musik, Tanz und abgefahrener Lovestory.

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Ich bin freiberuflicher Musiker. Zum einen ist das sehr, sehr vielseitig und abwechslungsreich. Zum anderen ist es das größte, wenn man es schafft, einem Schüler spürbar weiterzuhelfen oder Verbindung zu einem Publikum aufzubauen.

Wann bist du am glücklichsten?

Beim Musikmachen, bei Kaffee und Zeitung, beim Spazieren gehn, zum Beispiel mit der Freundin, wenn ich Zeit mit Freunden verbringen kann und wenn ein Plan aufgeht.

Sänger des Doppelmonats November/Dezember 2015: Steffen Bodemer

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

...ich mein Leben gestalten möchte.

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Mich inspirieren viele Personen. Im Moment ist das zum Beispiel jemand wie Till Schweiger. Auch wenn ich kein großer Fan bin und mir seine Wortwahl nicht immer liegt, finde ich es beeindruckend, dass er sich stark macht, auf Missstände hinweist und selbst handelt – auch wenn er Gegenwind dafür bekommt. 

Auch Angela Merkel inspiriert mich zur Zeit. Mit ihrem »Wir schaffen das!« hat sie sich nicht nur Freunde gemacht und ich bin auch nicht sicher, wie überlegt das war. Aber ich bin überzeugt, dass diese Haltung dazu beiträgt, dass wir es tatsächlich schaffen! Unabhängig davon, dass tatsächlich im Detail mehr Strukturen hilfreich wären. 

--> weitere Infos zu Steffen Bodemer

Sänger des Doppelmonats September/Oktober 2015:

Paul Dreßler (Bass 2)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Im Sopran 2 – das wäre noch mal schön! In der Stimme habe ich im Schulchor den Reiz des Chorsingens entdeckt und das ist eine wunderbare Lage. Dauerhaft würde ich unsere schönen Bass-„dm“s aber nicht mehr eintauschen wollen!

Wobei ja jede Stimme etwas Besonderes hat: Der Sopran 1 mit seinen lockeren Höhen, der Alt mit seinem warmen Klang und der Tenor ... ja, der Tenor ...

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Den tiefsten Eindruck haben auch bei mir unsere Auftritte in der von Erdbeben und AKW Fukushima betroffenen Region auf der Japan-Reise 2013 gemachen. Daneben gibt es immer mal wieder kleinere „magische Momente“, die mir im Gedächtnis bleiben, sei es, weil mich mal das Ende von „Wailers“ besonders umhaut, weil „Mellow tone“ mal einen Wahnsinns-Swing entwickelt oder wegen einer besonderen Publikumsreaktion.

Wo würdest du am liebsten leben?

Ach ja, es gibt viele schöne Flecken auf der Welt. Aber hier zu leben ist schon ein besonderes Privileg.

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Manchmal gerne fünf Minuten in die Vergangenheit zurück, um eine soeben getroffene Entscheidung noch ein zweites Mal fällen zu können. Abgesehen davon fände ich die 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts sehr spannend.

Was sind deine Lieblingsbeschäftigungen?

Ich singe tatsächlich gerne, außerdem Radfahren, Leute treffen, allgemein Musik machen und hören und so dies und das. Und Nichtstun kann auch mal schön sein!

Wer sind deine Lieblingsautoren?

Häufig die, deren Bücher ich gerade lese, das wären beispielsweise Rafik Schami oder Daniel Kehlmann. Früher war das noch eindeutiger, nämlich Paul Maar.

Sänger des Doppelmonats September/Oktober 2015: Paul Dreßler

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Ich arbeite in einem kleinen Verlag. Das Faszinierende ist, dass wir zwar nur wenige Mitarbeiter sind, dass es aber trotzdem fast alle „Abteilungen“ gibt, die auch ein großer Verlag hat – mit dem Unterschied, dass hier alle an allem ganz nah dran sind. Und wenn ein Buch, an dem man viel und lange gearbeitet hat, dann plötzlich kistenweise vor einem liegt, ist das schon ein besonderer Moment.

Wann bist du am glücklichsten?

Gute Frage! Vielleicht, wenn ich mit netten Menschen Zeit verbringe? Oder wenn es mir gelingt, den Moment zu genießen, ohne in Gedanken im Gestern oder Morgen zu hängen? Oder wenn ich bei dem, was ich tue, genau in der Mitte zwischen Unter- und Überforderung balanciere? Musik hilft auch ...

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

... ich (optimalerweise) genug geschlafen habe. Außerdem freue ich mich ziemlich oft schon aufs Frühstück und den Tag, der danach beginnt!

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Über diese Frage muss ich ausführlicher nachdenken. Beim nächsten Mal dann ... :)

Sängerin des Doppelmonats Juli/August 2015:

Christiane Kreuz (Alt 2)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Am liebsten im Bass! Ich liebe diese tiefen und weichen Töne!

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Auf Japantournee mit dem Chor im Sommer 2013: Dort erlebte man Emotionen pur, die nicht in Worte zu fassen sind. Da wird für mich deutlich, was Musik doch für eine wunderbare Sprache ist, wie sie Verbindungen schafft und wie schön sie die Herzen der Menschen öffnen kann.

Wo würdest du am liebsten leben?

Wenn man mein Bild anschaut, wird diese Frage überflüssig...

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Ich kann mich ganz schlecht entscheiden ... gleich in mehrere ... in die 20er wegen der Zigarettenspitze, der Boa und Louis Armstrong. In die 30er wegen der Hutmode, „Stomping at the savoy“ und Billie Holiday. Na, in die 40er will ich nicht unbedingt, aber in die 50er wegen Ella Fitzgerald und Elvis und dem Petticoat. Und in die 60ger wegen den Beatles, den Haarteilen und natürlich Woodstock. Wegen den Hippies und den Plateauschuhen natürlich auch noch in die 70er. Die 80er hab ich dann schon recht intensiv miterlebt... einmal reicht... :)

Was sind deine Lieblingsbeschäftigungen?

Neben dem Musik-Machen auch Musik-Hören, Sport-Treiben, Lesen, Nähen.

Wer sind deine Lieblingsautoren?

Ich kann mich mal wieder nur schwer beschränken ... Peter Stamm, Hermann Hesse, Rainer Maria Rilke, John Irving und und und...

Sängerin des Doppelmonats Juli/August 2015: Christiane Kreuz

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Als Lehrerin habe ich jeden Tag mit unterschiedlichen Menschen zu tun. Wenn wir gemeinsam für ein Ziel arbeiten und ich bei den Kindern und Jugendlichen dabei Begeisterung und Freude spüre, dann ist das ein sehr schöner Moment. Aber noch schöner ist es, wenn man sich im täglichen Miteinander unabhängig von Leistung gegenseitig als wertschätzende, liebenswerte Menschen wahrnimmt.

Wann bist du am glücklichsten?

Da gibt es viele Momente... wenn ich den Tag nach meinen Vorstellungen so gestalten kann, wie ich mag, und schöne Momente mit netten Menschen erlebe.

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

… ich gespannt bin, was der Tag bringt.

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Auch hier kann ich mich wieder schlecht auf eine Person festlegen. Es sind unterschiedliche Menschen, die mir oft sehr nahestehen und mich in unterschiedlichen Bereichen inspiriert haben wie z.B. meine Eltern und meine Freunde.

Sängerin des Doppelmonats Mai/Juni 2015:

Christina Hernold (Sopran 2)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Am liebsten würde ich mal im Alt singen und die satten, tiefen Töne genießen.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Unsere Konzertreise in die Krisenregion rund um Fukushima 2013: Der Jazzchor in voller Bühnenmontur aber mit grünen Plastikhausschuhen an den Füßen singt 2-3 Konzerte am Tag in Notunterkünften und Ausweichschulen. Ich glaube, dass es für die Menschen dort sehr gut war, dass wir da waren, obwohl wir doch „nur“ gesungen haben. Und für uns war es auch gut. Zusammen lachen und weinen lag in diesen Tagen eng beieinander.

Wo würdest du am liebsten leben?

Im Grünen mit Schwarzwaldblick und netten Nachbarn – also ziemlich genau da, wo ich Ende dieses Monats hinziehe. Was 'n Glück!

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Nach Berlin in die Nacht vom 9. November 1989. 

Welches ist dein Lieblingstier?

Mit Tieren auf dem Schoß, im Käfig oder an der Leine hab ich's nicht so. Da mag ich schon eher Wildtiere, die überraschend auftauchen, sich mal aus der Ferne kurz bestaunen lassen und dann wieder verschwinden.

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Ich bin Veranstaltungsreferentin. Mein Job ist es, für Künstler und Publikum die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen. Mein Lieblingsplatz ist hinter der Bühne mit Blick ins Publikum. Wenn ich die Leute beobachte, wie sie sich begeistern lassen und leuchtende Augen bekommen, während die Künstler auf der Bühne losfliegen, dann sind das wunderschöne Momente, in denen ich meinen Beruf sehr gern habe.

Wann bist du am glücklichsten?

Das Spannende am Glücklichsein ist doch, dass man nie genau weiß, wann es einen erwischt. 

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

… die Sonne ins Zimmer scheint, Wochenende ist und ich eigentlich gar nicht aufstehen müsste.

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Da will und kann ich mich nicht auf eine Person festlegen. Grundsätzlich sind das aber Menschen, die an mich glauben und mir viel zutrauen, wenn ich es gerade selbst nicht kann.

Sänger des Doppelmonats März/April 2015:

Fabian von Seggern (Tenor 2)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Wenn mir die Tenorstimme körperlich zu anstrengend ist, singe ich schon ab und zu heimlich andere Stimmen. Am besten gefällt mir neben Tenor die Altstimme. Die Mittelstimmen machen die Idee (Bass/Sopr.) zu Musik.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

„Ue o muite“ auf der Japan-Tour 2013. Das ganze Publikum strahlte und sang mit. Ein Moment der Glückseligkeit für beide Seiten.

Wo würdest du am liebsten leben?

Kanada & Spanien

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Ich würde gerne einige Konzerte im 20. Jahrhundert besuchen, die ich leider verpasst habe.

Welches sind deine Lieblingsautoren?

Sven Regener, Hermann Hesse, Douglas Adams, Erich Kästner, Frank McCourt, [...]

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Mein Studiengang bietet eine gute Mischung zwischen wissenschaftlicher und praktischer Arbeit. So wird das Leben jeden Tag bunter und es gibt immer viele neue Dinge zu entdecken.

Wann bist du am glücklichsten?

Wenn ich merke, dass ich gebraucht werde.

Fabian von Seggern

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

Als ob..

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Sven Regener, seine Musik und seine Bücher sind wundervoll!

Sängerin des Doppelmonats Januar/Februar 2015:

Barbara Kass (Sopran 2)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Tenor, weil das wahrscheinlich meiner natürlichen Stimmlage entspricht und die mittleren Stimmen sehr interessant sind. Oder aber: Alt.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

In knapp 20 Jahren ist die Liste extrem lang. Aber am stärksten in Erinnerung bleibt mir unsere erste Japan-Reise 1999. Auf Hokaido, in Obihiro, bekam ich ein Geburtstagsständchen – "Moon River" – vorgesungen. Und unser tolles Konzert ist auf CD vereweigt worden: "Live in Japan"! No other Birthday has ever topped that!

Was sind deine Lieblingsbeschäftigung(en)?

Reisen, und so bin ich in Deutschland hängengeblieben. (Heutzutage bin ich vorsichtiger, wo ich hinreise) ;--)

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Zu meinen Urahnen ins damalige Ungarn und Belarus.

Welches ist dein Lieblingstier?

Katzen
und Elefanten. (Aber Wohnungselefanten gibt's leider selten)

Was ist das Faszinierende an deiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Jazzchor?

Es macht mir Freude, Veranstalter, Sänger, Dirigenten, Musiker, Politiker, etc. um einen Eintrag in unser Jazzchor-Logbuch zu bitten.

Barbara Kass

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

Forget it ... Ich bin ein Nachtmensch!

Wie würdest du am liebsten leben?

In Rente!!

Wann bist du am glücklichsten?

Beim Singen und auch als Konzertgänger. Deshalb singe ich zusätzlich zum Jazzchor noch im Senior Jazzchor.

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Meine Mutter, weil sie nie Langeweile hatte, solange es Bücher und Musik gab.

Sänger des Doppelmonats November/Dezember 2014:

Detlev Eilers (Bass 1)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Ich bin im Bass sehr glücklich und zufrieden.
Es wäre superinteressant bei allen Stimmen mitzumachen, um den Klang aus allen „Blickrichtungen“ zu spüren.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

- Vor langer Zeit die Chorolympiade auf unserer ersten Koreareise das Stück „4 Brothers“.
- Vor kurzem der Auftritt in Tübingen mit Roger - hätte ich nie gedacht, dass das so super klappt.

Wo würdest du am liebsten leben?

im Hier und Jetzt (gelingt mir nicht immer)

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

siehe oben! Ich glaube, wir leben in der schönsten Epoche der Menschheitsgeschichte.

Was sind deine Lieblingsbeschäftigung(en)?

Sport (insbesondere Radfahren, Laufen, Kite-Surfen), Lesen,

Welches sind deine Lieblingsfilme?

Der einzige Zeuge, Grüne Tomaten, Jenseits von Afrika

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Frage kommt zu spät.

Detlev Eilers

Wann bist du am glücklichsten?

„Flowerlebnis“, am besten zusammen mit anderen Menschen,
…..konkreter z. B.: wenn im Chor komplexe Harmonien „einrasten“

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

Sorry - habe ich nicht!

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Als Teenager mein Tauchlehrer, später mein Segelkunstfluglehrer

Sängerin des Doppelmonats September/Oktober 2014:

Cornelia Böhringer (Alt 2)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Ganz klar im Tenor, weil die beiden Mittelstimmen einfach die interessantesten Stimmführungen haben und durch ihre Töne Akkorde klanglich „färben“ . (Als tiefer Alt hatte ich sogar schon mehrmals die Ehre, die Tenorstimme zu bereichern :) .

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Ein kleines Konzert für die Bewohner einer Evakuierten-Siedlung  bei Nihonmatsu (Fukushima) auf unsrer letzten Japan-Tournee 2013. Die Atmosphäre dort lässt sich kaum mit Worten wiedergeben: Begeisterung, Lebensmut, Lachen, Tränen. Es hat mich sehr berührt, die Freude auf den Gesichtern des überwiegend älteren Publikums zu sehen, die die Musik in ihnen ausgelöst hat.

Wo würdest du am liebsten leben?

Sehr gerne in meiner Wahlheimat Freiburg. Abgesehen davon könnte ich mir Irland gut vorstellen. Und – zumindest für eine Zeit – Singapur, weil Multi-Kulti einfach toll ist.

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

In die Zeit des Barock, weil mich das Menschenbild in der Musik fasziniert. Ich würde gerne nach England reisen, um die Aufführung einer „Masque“ mitzuerleben, und ich würde J.S. Bach besuchen, um ihn beim Erschaffen seiner unglaublich tollen Chormusik zu beobachten.

Was sind deine Lieblingsbeschäftigung(en)?

Freunde treffen, Musizieren, Lesen, Schwimmen, draußen in der Natur sein.

Welches sind deine Lieblingsfilme?

Harold and Maude, Papa ante portas, alte Filme aus meiner Kinderzeit: Aristocats, Asterix und Cleopatra…

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Dass jeder Tag bedingt durch die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen  voller Überraschungen steckt und es nie langweilig wird. Wenn ein Funken meiner Begeisterung für Musik auf die Schüler überspringt und wir gemeinsam Musik machen, bin ich überglücklich.

Cornelia Böhringer

Wann bist du am glücklichsten?

Wenn ich Zeit habe die Gedanken schweifen zu lassen und meine Zeit weitgehend selbst gestalten kann. Wenn ich Zeit mit netten Menschen, meinen Freunden, meiner Familie verbringen kann. Und…wenn ich Musik mache, vor allem singend!!

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

…es gibt viele Gründe: z.B. weil die Sonne scheint, weil kein Tag wie der andere ist, weil ich mich aufs Frühstück oder ein tolles Ereignis freue…

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Ich kann das nicht auf eine Person beschränken. Hauptsächlich waren es Menschen, die mich über jeweils längere Zeitspannen meines Lebens begleitet haben und mir nahe standen. Vor allem meine Eltern, aber auch Instrumental- / bzw. Gesangslehrer, Dirigenten, Bands und Freunde.

Sänger des Doppelmonats Juli/August 2014:

Joachim Müller (Tenor 2)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Sopran – weil man da in der 1. Reihe steht und weil ich mich dann an meine Fünftklässlerzeit erinnere (Mozart-Requiem im Sopran gesungen – das war ein großes Erlebnis damals).

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Auftritt im Seoul-Art Center – ich glaube, das war im Jahr 2007.

Wo würdest du am liebsten leben?

Sehr gerne weiterhin hier in Freiburg. Schweden wäre auch super.

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Nach Paris oder Wien in die Zeit um 1900. Diese Jahrhundertwende muss sehr aufregend gewesen sein.

Was sind deine Lieblingsbeschäftigung(en)?

Saxofon- und Orgelspielen. Im Jazzchor singen.
Rad- und Snowboardfahren.

Welches sind deine Lieblingsfilme?

Westwind, Das Leben der Anderen, Rhythm is it

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Kinder und Jugendliche für Musik zu begeistern, da Musik für mich zu den schönsten Dingen überhaupt zählt. Dies immer wieder zu versuchen ist für mich aufregend. Wenn es gelingt, was meistens der Fall ist, bekommt man als Lehrer viel zurück.

Wann bist du am glücklichsten?

Siehe oben.
Wenn ich mit meiner Freundin auf Korsika oder Amrum bin und es keinen Zeit- oder Tagesplan gibt.

Joachim Müller

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

jeder Tag etwas Neues bringt.

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Da gibt es viele: z.B. Jens Johansen mit seiner Fachkompetenz und seiner guten Laune, mein Saxofonlehrer Holger Rohn, meine frühere Klavierlehrerin Heidi Benmessoud-Bader, mein Orgellehrer Jon Laukvik.

Sängerin des Doppelmonats Mai/Juni 2014:

Ulrike Pfreundt (Sopran 1)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Haha, das ist leicht. Im Bass natürlich, weil die immer so coole Basslines singen und unendlich grooven.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Das war auf der Japantour 2010. Meine erste große Tour mit dem Jazzchor war sowieso beeindruckend, aber das Tollste war das letzte Konzert: Open-air in Shimanto, mit Weitblick über immergrüne Bergwälder bis zum Meer, bei über 30 °C im Schatten.

Wo würdest du am liebsten leben?

Kurzfristig würde ich gerne mal ein Jahr oder zwei am Meer leben, aber langfristig fühle ich mich in Freiburg sehr wohl und möchte hier bleiben.

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

In die Zukunft. Ich finde Gedanken darüber, wie sich die Gesellschaft und vor allem das Leben in Städten weiterentwickeln könnten, faszinierend. In meinem unbändigen Optimismus erwarte ich natürlich in einer friedlichen, sehr grünen Zukunftsstadt zu landen. Statt Straßenschluchten ziehen sich dort wilde Wiesen und Parks durch die Stadt, die Menschen laufen oder fahren Fahrrad, außerdem gibt es eine Hochbahn; Autos sind natürlich längst abgeschafft. :)

Was sind deine Lieblingsbeschäftigung(en)?

Lesen, Singen, Draußensein, Tanzen, Wandern, Kino, Snowboarden, Reisen, Kaffee- oder Teetrinken zelebrieren

Welches sind deine Lieblingsautoren?

Andreas Eschbach ist ganz vorne, aber ich lese gerne sehr verschiedenes Zeug. Außerdem mag ich Jo Nesbo und Haruki Murakami.

Wann bist du am glücklichsten?

Wenn ich im Wald bin. Oder wenn mein Freund mich verliebt anschaut.

Joachim Müller

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Ein umfassendes Verständnis dafür zu haben, wie das Leben funktioniert, dieses Verständnis ständig weiterentwickeln zu können und dafür sogar bezahlt zu werden. Dazu kommen natürlich die riesigen Freiräume, sowohl zeitlich, als auch in den Forschungsthemen. Ich habe das Glück, als Genetikerin den Anschluss an die Meeresbiologie gefunden zu haben und dadurch einer guten Mischung aus Labor-, Computer- und Feldarbeit (Proben nehmen am Meer) nachzugehen.

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

ich mich auf den Kaffee in unserem Mini-Wintergarten freue.

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Das ist keine leichte Frage. Ich hatte nie ein Idol oder so. Generell aber haben meine Mutter und mein Vater mich in ganz unterschiedlichen Dingen inspiriert.