Sängerin des Doppelmonats März/April 2021:

Myriam Böck (Sopran 1)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Ein großer Mann im Bass wäre ich gerne. Die beste Sicht auf den ganzen Chor und die harmonische Basis für alles. So wohlige tiefe Töne von sich zu geben fühlt sich doch sicher auch ganz toll an.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Naja, ich muss zugeben, dass ich süchtig bin nach Konzerten mit dem Jazzchor. Ich freue mich auf jedes Konzert wie ein kleines Kind. Wenn wir da alle auf der Bühne stehen, einander anlächeln, es in der Luft knistert und es dann losgeht… Das ist jedes Mal wie ein Rausch.

Wenn ich trotzdem ein einzelnes Bühnenerlebnis nennen soll, dann wohl das Festival „Nuit des chœurs“ in Belgien. Die nächtlichen Lichtinstallationen in einer alten Klosteranlage unter freiem Himmel, die verschiedenen Bühnen und das umherwandernde Publikation gaben dem Ganzen einen unverwechselbaren Charme!

Wo würdest du am liebsten leben?

In Südfrankreich in einem kleinen Dorf namens Claira am Mittelmeer nahe der spanischen Grenze. Aber ich würde da nicht nur gerne leben, sondern ich werde es eines Tages tun. Meine Mama und die ganze Großfamilie kommen aus dem Dorf und eines Tages wird es mich zurück zu meinen Wurzeln ziehen. Außerdem wartet dort mein geliebter Flügel auf mich.

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Eigentlich finde ich unser Zeitalter gar nicht so schlecht. Vielleicht würde ich mir nur wünschen 30 Jahre früher geboren zu sein. Manchmal bedauere ich unser Smartphone-Zeitalter irgendwie. Wo sind denn die Begegnungen, wo sind die Briefe, wo sind die Photos? Alles virtuell und so vergänglich.

Was sind deine Lieblingsbeschäftigungen?

Zeit mit meinen Liebsten verbringen, Klavier spielen, singen, Salsa tanzen, kitesurfen, schwimmen, snowboarden, reisen, in Südfrankreich chillen … und mich um meine Patienten kümmern.

Sängerin des Doppelmonats März/April 2021: Myriam Böck

Was ist dein Lieblingstier?

Die Katze: So schön, anmutig und frei.

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Dass meine Arbeit mir Sinn gibt im Leben, indem ich helfen und etwas für andere tun kann.

Dass ich jeden Tag vor neue Herausforderungen gestellt werde, ständig Neues lerne und auch immer Neues lernen werde. Denn es gibt immer neue Erkenntnisse. Die Medizin ruht nie.

Dass ich zu dieser Erkenntnis beitragen kann, indem ich an einem winzig kleinen Ausschnitt forsche, der Teil des ganz Großen ist.

Wann bist du am glücklichsten?

Wenn ich am Meer bin.

Morgens habe ich Lust aufzustehen weil...

Sicher nicht weil mein Wecker klingelt.

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Meine Mama, die sich für ihre Kinder einsetzt wie eine Löwin, uns das Träumen gelehrt hat und die Verwirklichung unserer Träume! Die beste Mama der Welt.

→ Sänger der Doppelmonate 2020