Sängerin des Doppelmonats Mai/Juni 2019:

Sara Binet (Alt 1)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Mich bringen keine 10 Pferde in eine andere Stimmgruppe! Der Alt ist und bleibt die spannendste, harmonischste, entspannteste, netteste, genießerischste Stimme, mit der perfekten Mischung von konzentriertem Spaß.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Hach, da wollen nicht schon wieder alle lesen: in Japan, als wir für die Fukushima-Flüchtlinge gesungen haben… – auch wenn es zweifelsohne auch zu meinen beeindruckendsten Momenten gehört hat.

Aber um mal was Neues anzufügen: Das Open-Air-Konzert in Suwon im Herbst 2018 vor über 1000 Menschen, mit diesen riesen Leinwänden und den Wolkenkratzern im Hintergrund war – auf eine andere Art – genauso beeindruckend.

Wo würdest du am liebsten leben?

Am Meer…, aber an einem wilden, lebendigen Meer wie dem Atlantik. Mit meiner Familie und ein paar Pferden, Katzen und Eseln.

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Nirgendwohin. Ich versuche, im Jetzt bewusst zu leben.

Was sind deine Lieblingsbeschäftigung(en)?

Zeit mit meiner Familie verbringen, Singen, Kendo (japanischer Schwertkampfsport), Mountainbiken, Nähen, Lesen, Werken/Basteln und generell kreativ sein.

Welches sind dein Lieblingstier?

Ich mag Tiere generell sehr (außer denen, die Blut saugen) – am liebsten mag ich Igel (ich hätte manchmal auch gerne die Fähigkeit, mich in eine stachelige Kugel zu verwandeln).

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Am Singen fasziniert mich am meisten die Verbindung von Seele zu Seele, die dabei entstehen kann.
In meiner Arbeit als Kinder- und Jugendpsychologin fasziniert mich eigentlich genau das Gleiche!

Sängerin des Doppelmonats Mai/Juni 2019: Sara Binet

Wann bist du am glücklichsten?

Wenn ich (am besten an einem schönen Ort) von Menschen umgeben bin, die mich lieben und die ich liebe – und beim Singen.

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Phu… am meisten und direktesten sicher meine Mutter.

Sänger des Doppelmonats März/April 2019:

Ephraim Kotzerke (Tenor 2)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Eine gute Frage, hat doch jede Stimmgruppe so ihre Vorzüge – außer vielleicht der Bass (das musste ich als Tenor nun sagen).

Vermutlich würde ich am liebsten jedoch einmal beim Beatbox mitmachen, vorausgesetzt, ich bekomme wie durch ein Wunder über Nacht auch noch die notwendigen Fähigkeiten dazu. Auf jeden Fall finde ich es sehr beeindruckend, was die Kollegen Knörzer und Jäck mit ihrem bloßen Mundwerk zu produzieren wissen und würde gern mal eine Einführung bekommen.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Die vielen positiven und auch sehr guten Konzerterlebnisse mit dem Jazzchor werden doch von einem Auftritt meiner Meinung nach noch um Längen übertrumpft: jener beim Suwon Jazz Festival letzten September. Auf einer Riesenbühne unter freiem Himmel vor rund 2000 - 3000 begeisterten und eifrig mitswingenden Koreanern singen zu dürfen, bei warmen Temperaturen, schöner Frühherbst- und Picknickstimmung – ein Traum.

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Ich würde gerne in die Zukunft reisen, vielleicht in das Jahr 2200, um live zu sehen und zu erfühlen, was wir Menschen bis dahin schon mit der Welt angerichtet haben. Einmal erleben, wie schlimm ihr Zustand dann wirklich schon ist in puncto globaler Erwärmung und Umweltverschmutzung. Man bräuchte wohl solche krassen und deutlichen Eindrücke, um sich dann wiederum im Jetzt wirklich aufzurichten und was dagegen zu unternehmen, bevor es zu spät ist.

Was ist dein Lieblingsfilm?

Mein Lieblingsfilm ist 'Les Intouchables' (dt: Ziemlich beste Freunde) mit Omar Sy... humorvoll, unterhaltsam, schön.

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Momentan arbeite ich neben meinem Medizinstudium im Haus Landwasser, einem Rehabilitationszentrum für junge Menschen mit psychiatrischer Erkrankung. Es macht mir Freude, mit den Rehabilitanden ins Gespräch zu kommen, von persönlichen Schicksalen und Motivationen zu erfahren. Dadurch wird man auch immer wieder demütig und lernt seine eigene Situation und Voraussetzungen zu schätzen.

Sänger des Doppelmonats März/April 2019: Ephraim Kotzerke

Wann bist du am glücklichsten?

Es gibt viele Stituationen, in denen ich sehr glücklich bin... und diese können ganz unterschiedlich sein: Erst letztens war ich mal wieder einige Tage am Stück Skifahren - das war der Hammer und bereitet mir unglaublich viel Freude. Glücklich bin ich auch, wenn ich Zeit mit mir nahestehenden und lieben Menschen verbringe; oder einfach mit einem kühlen Bier in der Sonne sitze.

Morgens habe ich Lust aufzustehen weil...

...ich (nach dem obligatorischen Kaffee!) gespannt bin, was der Tag wohl mit sich bringt: was die Uni Neues zu vermitteln versucht, was die Mensa auf die Karte setzt, was für schöne und lustige Momente man mit seinen Freunden wieder verbringen wird und natürlich was es wieder Neues im Stresschor äh Jazzchor zu proben gibt!

 

Sängerin des Doppelmonats Januar/Februar 2019:

Christina Rosa Jung (Sopran 1)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Ich würde gerne mal im Bass 1 singen oder eher brummen.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Mein allererstes Konzert in Herrenberg… der Anfang eines neuen wunderbaren Abenteuers.

Wo würdest du am liebsten leben?

Einmal durch den Schrank und ab nach Narnia oder den Zug auf Gleis 9 3/4 nach Hogwarts.

Was sind deine Lieblingsbeschäftigung(en)?

Neben dem Singen, mit meiner Hündin Ida durch den Wald zu wandern, an Regentagen mit Keksen, Tee und einem Buch die Gemütlichkeit genießen, im Schnee tanzen, über das wundersame Leben nachdenken, kreativ ausrasten und Zeit mit meinen liebsten Lieblingsmenschen verbringen.

Welches ist dein Lieblingstier?

Eindeutig das Murmeltier.

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Ich kann Kinder durch Wertschätzung und Vertrauen stärken und ihnen viel Wärme von meiner Sonne, an der ich selbst immer wieder auftanken darf, abgeben.

Wann bist du am glücklichsten?

Ich bin am glücklichsten, wenn mir bewusst ist, wie lebenswert dieses Leben doch ist und dass alle meine Lieben nicht verloren im Sein und glücklich sind!

Auf der Bühne stehen und zusehen, wie Menschen ihr Herz für die wundervolle Musik öffnen.

Sängerin des Doppelmonats Januar/Februar 2019: Rosa Jung

Und so eine Schüssel Vanillepudding macht auch schon ein bisschen glücklich… :-)

Morgens habe ich Lust aufzustehen weil...

...ein plüschiges Wesen mich mit großen Kulleraugen, voller Freude anguckt und darauf wartet, die Welt zu erschnuppern.

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Pippi Langstrumpf, Madita und der Kleine Prinz.

 

→ Sänger der Doppelmonate 2018